Werder (Havel)

Die Obstplantagen und das Baumblütenfest Ende April bis Anfang Mai haben Werder bekannt gemacht. 

Ein Besuch des romantischen Städtchens zwischen dem Großen Zernsee und dem Plessower See ist jedoch nicht nur zum Blütenfest - wenn die Obstplantagen rosarot und weiß blühen - empfehlenswert. Das erste Baumblütenfest wurde schon 1879 gefeiert und die süffigen Obstweine sorgten damals für regelrechte Tumulte. 

Das Baumblütenfest findet jährlich Ende April bis Anfang Mai statt. In vielen Gärten sind Bänke aufgestellt, die Besucher probieren selbstgebackenen Kuchen und die Obstweine sorgen für eine ausgelassene, feuchtfröhliche Stimmung. Auf dem Werderaner Wachtelberg wird heute auch wieder Wein angebaut, den man vor Ort probieren kann. www.wachtelberg.de

Alter Kern der Stadt ist die Insel zwischen den Havelarmen mit den weithin sichtbaren Wahrzeichen des Ortes: der Kirche "Zum Heiligen Geist" und der Bockwindmühle. Eine Mühle gab es in Werder schon seit 1500, die letzte wurde 1973 durch einen Brand vernichtet. Da die Bürger auf ihre Mühle nicht verzichten wollten, kauften sie in Klossa eine ähnliche, demontierten sie und errichteten sie auf dem Mühlberg neu. 
In Werder gibt es ein Obstbaummuseum, ein Zweirad- und Technikmuseum sowie Café Muckerstube zu besichtigen. Der Havel-Radweg führt auch durch Werder und Bootsfahrer legen gern einen Stopp am Wasserwanderrastplatz ein. www.hogab.de

Von April bis Anfang Oktober bietet die Reederei Kuhl Panoramafahrten ab Werder an. www.schifffahrt-ab-werder.de
Von Potsdam aus kann man auf dem E10 Wanderweg bis nach Werder durch den Wildpark Pirschheide wandern. (ca. 14km)

Mehr Informationen zum staatlich anerkannte Erholungsort Werder siehe www.stadt-werder.de

1929 wurde Petzow mit Schloss und Schinkelkirche nach Werder eingemeindet.