Oranienburg

Schloss und Park Oranienburg erstrahlen heute wieder in altem Glanz. Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst schenkte seiner Gemahlin Luise Henriette, einer gebürtigen Prinzessin von Oranien, das märkische Bötzow, das später in Oranienburg umbenannt wurde. Unter der neuen Herrin blühte das Leben nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges wieder auf. Sie holte Kolonisten und Baumeister aus Holland.  Die Landesgartenschau 2009 erinnerte unter dem Motto "Traumlandschaften einer Kurfürstin" an die Kurfürstin. 

Freizeit und Erholung: Oranienburg hat ein attraktives Freizeitzentrum, die Erlebniscity Oranienburg mit Sport- und Freizeitbad, Spaßbadzone für Kinder, Saunalandschaft und verschiedenen Sportanlagen zu bieten. www.erlebniscity.de

Rund um den Lehnitzsee lässt sich nicht nur wandern (ca. 7,5 km). Der See ist auch ein beliebter Badesee. Südlich von Oranienburg ist eine herrliche Naturwanderung durch das Briesethal zu empfehlen, vorbei an der Waldschule Briesetal mit Naturlehrgarten. Vom S-Bahnhof Birkenwerder bis zum Bahnhof Zühlsdorf geht es den größten Teil des Weges entlang des Flüsschens Briese durch schöne Wälder. 

Im Kletterpark Kletteras mit Hochseilgarten können Erwachsene, aber auch schon Kinder ab 1 Meter Körpergröße ein unvergessliches Freizeitvergnügen erleben. kletteras.de

Westlich von Oranienburg befindet sich der Freizeit- und Saurierpark Germendorf, der ganzjährig für Jung und Alt geöffnet hat. Neben den Tieren im Tierpark kann man über die Giganten der Urzeit staunen. Spielplätze, Picknickhütten, Badestellen und Grillplätze sorgen für Freizeitvergnügen für die ganze Familie. www.freizeitpark-germendorf.de

Weitere Informationen zum Angebot in und um Oranienburg finden sie unter www.oranienburg-erleben.de 

Zur Geschichte des Schlosses Oranienburg: 

Das damalige Jagdhaus Joachims II wurde durch ein Wasserschloss (1651-1655) ersetzt und westlich davon ein großer Park angelegt. Friedrich I., der erste Preußenkönig, ließ Oranienburg großzügig ausbauen und einen neuen Lustgarten anlegen. Unter Friedrich Wilhelm, dem Soldatenkönig wurden die Bauten des Parks aus Sparsamkeitsgründen z.T. abgetragen und verkauft. 1742 machte Friedrich II. seinem Bruder August Wilhelm Schloss und Garten Oranienburg zum Geschenk und der Garten wurde wiederum umgestaltet und eine neue Orangerie gebaut. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden dann Schloss und Garten an "Bürgerliche" verkauft und für verschiedene Zwecke genutzt (Kattunmanufaktur, Schwefelsäurefabrik, Lehrerseminar, Polizeischule, Garnison). 1957 begann man langsam den Park wieder aufzubauen und in den 80er Jahren eine denkmalpflegerische Konzeption zu verwirklichen. 

Heute beherbergt das Schloss Oranienburg das Kreismuseum und der Park ist nach der LAGA 2009 wieder eine beliebter Publikumsmagnet. Bei Kindern und Familien sind die Spiellandschaft und das Grüne Klassenzimmer im Schlosspark beliebt, wo sich Kitas und Schulgruppen zu speziellen Angeboten anmelden können. 
Infos zu Eintrittpreise und Öffnungszeiten im Schlossmuseum siehe www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schlossmuseum-oranienburg