Bad Wilsnack

Bad Wilsnack hat eine imposante, domartige Wallfahrtskirche aus dem 14. Jahrhundert. Wilsnack war durch ein Hostienwunder zu einem bekannten Wallfahrtsort geworden. Aus dem kleinen Dorf wurde eine Stadt mit Markplatz und "Kaufhalle". 

Das Ziel der Wallfahrer - der Wunderblutschrein - ist in der Wunderblutkirche St.Nikolai zu besichtigen. Er diente zur Aufbewahrung der Hostien. Der Hochaltar ist eine Stiftung vom Kurfürsten Friedrich II. (1440 - 1471).

Nachdem die Reformatoren der Wallfahrt ein Ende bereitet hatten, war Wilsnack auch seiner wirtschaftlichen Grundlage entzogen. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Wilsnack zu einem Luftkurort und nach der Entdeckung des heilkräftigen Moores auch zu einem Moorheilbad. Seit 1929 trägt die Stadt den Titel "Bad" und ist heute noch ein anerkannter Kurort. Besonders beliebt ist die Kristall Kur- & Gradiertherme mit drei Thermalwasserbecken und einem Saunadorf mit verschiedenen Saunen. www.kristalltherme-bad-wilsnack.de. Zu Kurzwecken wird auch das Gradierwerk genutzt. Das Thermalsole-Heilwasser bietet wegen seines hohen Jodgehaltes beste Voraussetzungen bei Bronchien- und Atemwegserkrankungen.


Die Fachwerkhäuser im Zentrum und die natürlichen Parkanlagen am Stadtrand verleihen dem Städtchen seinen besonderen Reiz. Der neue Kurpark besteht aus dem Kurgarten, dem Naturgarten und einem Freizeitgarten mit Beachvolleyballfeld, Sportanlagen und Mehrzweckhalle   www.wilsnack.de

Bad Wilsnack ist von mächtigen Wäldern umgeben und der angrenzende Naturpark Elbtalaue bietet ideale Bedingungen zur aktiven Erholung. Nicht verpassen sollte man auch einen Abstecher zur Plattenburg. Die Wasserburg, im 14. Jahrhundert angelegt, ist zum großen Teil wieder instandgesetzt und sehr romatisch.