Freyenstein

Freyenstein, zwischen Wittstock und Meyenburg gelegen, war an der Grenze zwischen dem brandenburgischen und mecklenburgischen Territorium stets umkämpft. Mehrmals ist Freyenstein bei kriegerischen Auseinandersetzugen zerstört worden. 1287 entschloss man sich die Stadt nicht wieder am selben Platz aufzubauen, sondern an einem anderen, etwas nördlicher. 

Die „Altstadt“ Freyenstein – 1980 bei der Verlegung von Telefonleitungen wieder entdeckt - ist heute eine sehr gut erhalten gebliebene, deutschlandweit einzigartige Stadtwüstung. Im archäologischen Park können die Besucher sich heute auf eine spannende Zeitreise in die mittelalterliche Mark Brandenburg begeben. www.park-freyenstein.de

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss mit dem Stadttor. Conrad von Rohr ließ 1556 vermutlich auf den Grundmauern einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert eine dreiflügelige Renaissanceschlossanlage bauen. Von der einstigen Pracht zeugt heute noch der erhaltengebliebene Teil, ein Schmuckgiebel, reich verziert mit Terrakotten. Die Werkstatt von Hedwig Bollhagen restaurierte zwischen 1968 und 1974 die Terrakotten und Reliefs. Im ersten Obergeschoss befindet sich ein Ausstellungsraum und im dritten ein reich verzierter Terrakottenraum. Das Schloss und die Marienkirche werden derzeit umfassend restauriert. (Stand 2015).

Das „Neue Schloss“ gleich daneben wurde als „Festes Haus“ gebaut: wehrhaft wie eine Burganlage und gleichzeitig mit dem Wohnkomfort einer Schlossanlage ausgestattet.

www.freyenstein.de 

Schloss Freyenstein

Freyenstein kulinarisch

Hirschhof Hildebrandt.
Küsterland 19, 16909 Wittstock OT Freyenstein, 033967- 60307
www.hirschhof-hildebrandt.de
Auf dem Bauernhof in ruhiger Randlage gibt es Damhirsche, Heidschnucken, Wildrinder und einen Streichelzoo für die Gäste. Eine eigene Gastronomie sorgt vor allen für das leibliche Wohl der Hausgäste, aber auch Wurst- und Fleischverkauf aus eigener Hausschlachtung wird angeboten.