Pritzwalk

Pritzwalk erhielt schon 1256 Stadtrecht und war im Mittelalter wichtiger Marktort. Als Mitglied der Hanse kam die Stadt zu beachtlichem Wohlstand. Im 16. - 17. Jahrhundert - mit dem Zerfall der Hanse, dem Dreißigjährigen Krieg und den Pestjahren - begann der wirtschaftliche Niedergang. Brände und Plünderungen verwüsteten die Stadt und dezimierten die Zahl der Einwohner beträchtlich. Eine Bedeutung als Tuchmacherstadt erlangte Pritzwalk erst wieder zur Zeit der Preußenkönige im 18.Jahrhundert. 

Das klassizistische Rathaus (1821), das Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk und die spätgotische Nikolaikirche von 1256 zählen zu den ältesten historischen Bauwerken. Der weithin sichtbare Turm der Nikolaikirche wurde erst 1882 fertiggestellt. 

In Pritzwalk laden das Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk sowie das Waldschwimmbad Hainholz zu einem Besuch ein. siehe www.pritzwalk-info.de 

Radwanderungen: Der Fremdenverkehrsverein Pritzwalk hat 2 Radrouten ausgeschildert von 38 km bzw. 34 km Länge ausgeschildert. Ausgangspunkt ist Pritzwalk und an wichtigen Punkten der Routen gibt es Übersichtstafeln. Die Pollotour führt z.B. zur Schmalspurbahn. 

Kulinarischer Tipp

Die Gaststätte "Deutsches Haus" in einem der ältesten Häuser in Pritzwalk bietet regionale, rustikale Küche an.  Die Gastwirte haben sich speziell dem Knieperkohl verschrieben und bieten den Knieperkohl ganzjährig an, was ihnen den Beinamen Knieperfuchs eintrug. Der Knieperfuchs ist die Pritzwalker Symbolfigur für den Knieperkohl. www.knieperkohl.de