Wittstock

Wittstock ist eine sehr alte Stadt und war lange Zeit Bischofssitz. Die vielen erhaltenen, historischen Gebäude, ein Flair längst vergangener Zeiten und eine reizvolle Umgebung machen die Stadt zu einem lohnenswerten Ausflugsziel !
Von der Stadtmauer, die im 13.Jahrhundert errichtet wurde, ist heute noch ein großer Teil vorhanden. Entlang der Stadtmauer sind über 30 zum Teil neu renovierte Wiekhäuser erhalten. Im Zentrum am Markt dominiert das neugotische Rathaus, 1905 erbaut, neben den Gründer- und Jugendstilhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und der alten Apotheke.

Die Bischofsburg von Wittstock war über 270 Jahre lang Sitz der Bischöfe von Havelberg (von 1271 - 1548). Reste der alten Burg sind heute noch erhalten und in den alten Gemäuern wurde ein Museum zur Geschichte der Ostprignitz und zum Dreißigjährigen Krieg eingerichtet. Das Museum zum Dreißigjährigen Krieg im Turm der alten Bischofsburg ist modern eingerichtet und wird durch Multimedia und Videofilme unterstützt. Die wichtigsten Texte sind dreisprachig (deutsch, englisch und schwedisch) www.mdk-wittstock.de

Alle zwei Jahre findet auf der Burg das historische Spektakel "Die Schweden kommen..." statt, welches an die siegreiche Schlacht der Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1636) erinnert. Mehr zu Wittstock, Übernachtungen und Veranstaltungen können Sie unter www.wittstocker-land.de nachlesen. siehe auch www.schwedenstrasse.com

Im Ortsteil Alt Daber können Besucher die Wittstocker Heide mit allen Sinnen erleben: Findlingspark, Käutergarten und Erlebnisausstellung im Daberturm laden ein zur Entdeckungsreise. Mittelpunkt ist die Tier- und Pflanzenwelt, mit Turmrätsel, Waldgeräuschen, Fühl- und Geruchsproben. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein Modellpark mit Miniatur-Modellen von Sehenswürdigkeiten der Region. 

Freyenstein mit Altem und Neuen Schloss und dem Archäologischen Park ist seit 2003 ein Ortsteil von Wittstock. 

Zisterzienser - Nonnenkloster Heiligengrabe

Das Zisterzienser-Nonnenkloster wurde 1287 von Otto V. gegründet und der Legende nach soll der Gründung ein Hostienwunder vorangegangen sein. Es war ein Nonnenkloster und die Nonnen lebten streng nach den Regeln der Zisterzienser, ein Leben in Armut und Keuschheit nur innerhalb der Klostermauern. Die Verbindung zum weltlichen Leben wurde hauptsächlich durch den Abt (Probst) gehalten. Die Nonnen widmeten sich der Armenfürsorge und Krankenpflege. Für die eigene Versorgung betrieben sie Fischzucht. Indem sie die Böden entwässerten und das Wasser stauten, machten sie gleichzeitig das Land für die Landwirtschaft urbar. Um 1500 besaß das Kloster über 65.000 Morgen Land. Nach der Reformation wurde das Kloster ein evangelisches Damenstift und nahm unversorgte Töchter des Adels auf. Bis zum zweiten Weltkrieg entwickelte sich aus dem Stift eine "Höhere Töchterschule" mit ausgebildeten Lehrerinnen an der jährlich 120 Kinder lernten und ihr Abitur absolvieren konnten. Auch heute wohnen hier noch Diakonissinnen. Die Klosteranlage Heiligengrabe, eine von insgesamt 17 ehemaligen Zisterzienser-Klosteranlagen in Brandenburg, ist noch fast vollständig erhalten und auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen einer Führung können die Klostergebäude besichtigt werden. Auch ein Museum erwartet die Besucher. 

www.klosterstift-heiligengrabe.de

Kulinarischer Tipp

In Zempow selbst (einem Ortsteil von Wittstock) und in den Nachbarorten bestehen Einkaufsmöglichkeiten, die lokale und regionale Produkte anbieten.  Der einLADEN ist ein Bio-Regional-Laden für die tägliche Versorgung mit frischen Lebensmitteln. Auf der Bio Ranch Zempow können Familie Bauernhofurlaub buchen. Auf der Ranch leben rund 130 Mutterkühe der Rasse Angus und Anguskreuzungen. Einmal im Monat wird geschlachtet. Sie können sich das Bio Ranch Angus Beef tiefgefroren liefern lassen oder frisch ab Hof abholen. www.zempow-bio-ranch.de