Bad Freienwalde

Bad Freienwalde liegt eingebettet zwischen dem waldreichen Rand der Barnimer Hochfläche und der flachen Landschaft des Oderbruchs. 

Ende des 17. Jahrhunderts, als die heilkräftige Wirkung hier vorkommender Quellen bekannt wurde, begann die Blütezeit des ältesten Badeortes in der Mark Brandenburg. Die Hohenzollern haben das Kurbad stets gefördert. Mit dem Badebetrieb begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Seit 1929 trägt die Stadt den offiziellen Titel "Bad" Freienwalde. 

Die Kuranlagen sind parkartig gestaltet und die meisten Kurgebäude wurden Ende des 18. und im 19 Jahrhundert errichtet.

Die preußische Königin Friedericke Luise ließ sich 1790 in Bad Freienwalde ein Logierhaus errichten und 1798 baute David Gilly ein Schloss für die Königin im schlichten frühklassizistischen Stil. 1909 erwarb Walther Rathenau das Schloss. Heute wird hier in einer Ausstellung das Leben und Wirken des Industriellen, Zeitkritikers und Reichsaußenministers Walther Rathenau gewürdigt und über die Geschichte des Schlosses erzählt. www.freundeskreis-schlossfreienwalde.de

In Bad Freienwalde mit ca. 10 Tsd. Einwohnern herrscht auch heute noch reger Kurbetrieb. Auf der nördlichsten Ski-Schanze wird auch im Sommer trainiert. www.wsv-1923.de
Ausführliche Informationen zu den Kur- und Erholungsmöglichkeiten, zu Kureinrichtungen, Indikatoren, Therapieformen, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Veranstaltungen erhalten Sie unter: www.bad-freienwalde.de

Die Kirche St. Georg am ehemaligen südlichen Ortsausgang wurde 1696 als Fachwerk erbaut. Sie wird heute als Konzerthalle und Galerie genutzt. www.konzerthalle-bad-freienwalde.de

"Sommerkomödie im Oderbruch" mit aktuellem Spielplan finden Sie hier: www.musiktheater-brandenburg.de

Zur Kulturgeschichte des Oderbruchs können sich Interessierte im Oderlandmuseum im ehemaligen "Freihaus von Looeben" informieren. www.oderlandmuseum.de
Für Kurgäste und Urlauber wird sonntags eine 2-stündige Busrundfahrt in die Region angeboten z.B. durch das Oderbruch. www.bad-freienwalde.de/entdecken/umland/busrundfahrten-in-die-region.html

Botanisch und naturinteressierten Besuchern empfiehlt sich ein Besuch im Haus der Naturpflege. Es wurde von Erna und Kurt Kretschmann schon 1960 begründet. In der eineinhalb ha großen Anlage wachsen über 1000 in- und ausländische Bäume, Sträucher, Stauden u.a. Gewächse. Vom Holzturm aus genießt man einen herrlichen Weitblick. Das Haus der Naturpflege veranstaltet Führungen durch den ökologischen Lehrgarten und das Naturschutzmuseum. Es werden Umweltbildungsseminare mit Übernachtung im Heuhotel angeboten. www.haus-der-naturpflege.de


Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur

Das Museum im OT Altranft wird zur Zeit umgestaltet und wird Geschichte und Gegenwart des Lebens im Oderbruch zeigen und sich mit den aktuellen Herausforderungen des Landlebens auseinandersetzen.

Der Empfang des Museums, Ausstellungen, das Museumscafé und der Museumsladen befinden sich im Herrenhaus. Ergänzt wird das Ensemble durch die hübsche, im 18. Jahrhundert erbaute Kirche am Dorfanger, ein historisches Spritzenhaus, einen Bauernhof, eine Schmiede und ein so genanntes Fischerhaus. 


Wandern in und um Bad Freienwalde

Für das Bad Freienwalder Turm-Diplom muss man 4 Türme in der Umgebung von Bad Freienwalde bezwingen. Haben Sie Aussichts-, Eulen-, Schanzen- und Bismarckturm bestiegen und sich den Aufstieg auf der Turmkarte bestätigen lassen, erhalten Sie das beliebte in der Tourist-Information das Bad Freienwalder Turm-Diplom. Hier finden Sie dazu mehr Informationen und viele schöne Wanderrouten. www.bad-freienwalde.de/entdecken/aktiv/wandern

Die Naturfreunde Oberbarnim-Oderland "Wanderfalken" e.V. bieten regelmäßig Wanderungen an. www.berg-frei.de 

Der Baa-See bei Bad Freienwalde

Von Bad-Freienwalde aus lohnt sich ein Ausflug zum Baa-See. Von Bad Freienwalde durch den Wald der 1000 Augen zur Waldschänke und wieder zurück sind es ca. 12 Kilometer zu Fuß.

Der Baa-See ist ein verträumter See in der Nähe von Bad Freienwalde, von herrlichem Wald umgeben. Hier eröffnete 1850 ein Förster seine kleine Gastwirtschaft und er bläst noch heute das Waldhorn, wenn in der ehemaligen Holzhütte zum rustikalen Mahl geladen wird.