Spargelstadt Beelitz

Beelitz ist als Spargelstadt beaknnt und feiert jährlich Anfang Juni das Spargelfest. Im  Wie der Spargel nach Beelitz kam, kann man auf der homepage der Stadt Beelitz nachlesen www.beelitz.de oder Sie besuchen das Spargelmuseum im Ortsteil Schlunkendor. 

Spargelrezepte und Tipps um edle Gemüse hat der Beelitzer Spargelverein gesammelt. www.beelitzer-spargelverein.de

1247 wurde die Siedlung, die damals an wichtigen Handelswegen lag, erstmals urkundlich erwähnt.
Auf einem Spaziergang durch die historische Altstadt kommt man an der Posthalterei mit Hochzeitszimmer und Heimatmuseum vorbei. Die einstige Postkutschenroute von Lutherstadt Wittenberg nach Berlin führte durch Beelitz. Die Alte Posthalterei wurde 1789 im Stil des spätbarocken Klassizismus errichtet. Die Beelitzer Stadtkirche Sankt Marien mit der kleinen Wunderblutkapelle war im 14. Jahrhundert Wallfahrtsort.

Beelitzer Heilstätten

Beelitz liegt als zentraler Ort im Naturpark Nuthe-Nieplitz mit seinen feuchten Niederungsbereichen und grenzt an den Beelitzer Sander mit ausgedehnten Kiefernforsten. Der Luftaustausch zwischen der trockenen Luft des sandigen Kiefernwaldes und der feuchten Luft der angrenzenden Niederungsgebiete bewirkt eine besonders gute Luft. 
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Beelitz eine moderne Lungenheilstätte. Hier wurde die Tuberkulose behandelt, die in Deutschland verheerende Ausmaße angenommen hatte. Fast eine Million Menschen waren an ihr erkrankt. Von technikhistorischem Interesse ist das Heizkraftwerk der Heilstätten. 1898 bis 1902 errichtet, war es die erste Fernheiz-Kraft-Anlage in Deutschland, die als Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wurde.
Andreas Jüttemann hat auf seiner homepage umfangreiches Material und Fotografien zu den Beelitzer Heilstätten zusammengetragen. www.beelitzer-heilstaetten.de

 

2015 wurde über dem Gelände der Beelitzer Heilstätten ein Baumkronenpfad eröffnet, der sich zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt entwickelt hat. Siehe auch > BLOG Artikel  vom 21.10.2017