Kloster Lehnin

Das Kloster Lehnin, in der Gemeine Lehnin gelegen, war das erste märkische Zisterzienserkloster und Hauskloster der Askanier. Es wurde 1180 von Markgraf Otto I. von Brandenburg gegründet und war über Jahrhunderte ein treibender Entwicklungsfaktor in der Region. 

Die Klosteranlage wurde bis ca. 1260 fertiggestellt. Im Zuge der Reformation wurde auch das Kloster Lehnin 1542 säkularisiert. Der Klosterbesitz, hierzu zählten auch 64 Dörfer, fiel an den damaligen Kurfürsten Joachim II.
Im 17. Jahrhundert entdeckten der Große Kurfürst und seine erste Gemahlin Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien Lehnin. Der Große Kurfürst ließ das bereits verfallene Konversengebäude zu einem Jagdschloss ausbauen. Die Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien hielt sich im Sommer oft in Lehnin auf. 

In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts entsann man sich der weitreichenden Tradition des Klosters und begann die inzwischen verfallenen Gebäude zu rekonstruieren. Heute gehört das gesamte Areal der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist hier gemeinnützig tätig. Die Klosterkirche wird als Gemeindekirche genutzt.  
Die Lehniner Sommermusiken haben schon über 4 Jahrzehnte Tradition. 
Im barocken Amtshaus von 1696 ist das Zisterziensermuseum Lehnin eingerichtet.

Besuchen Sie auch den Skulpturenpark am Klostersee und den Ortsteil Reckhahn mit seinem Schulmuseum und Rochow-Museum.

Lehnin kulinarisch

Im Kräutergarten im Kloster Lehnin lädt Ute Werdin zum Rundgang und Probieren ein. Neben bekannten Klosterkräutern finden sie auch einen Teegarten, Blüten für kulinarische Genüsse, Färbe- und Räucherpflanzen. Von April bis Oktober werden Gewürz- und Duftpflanzen, Heilkräuter, Blütenstauden, exotische Teekräuter, hausgemachte Kräuterspezialitäten, Liköre u.v.m. angeboten.
www.kraeuter-werdin.de