Naturpark Barnim

Der Naturpark Barnim reicht bis in den Stadtrand von Berlin. In den Bezirken Weißensee, Pankow und Reinickendorf sind ca. 5 % der Fläche des Großschutzgebietes gelegen. Der Brandenburger Teil erstreckt sich zwischen Oranienburg, Liebenwalde, Bad Freienwalde, Eberswalde und Bernau

Im Zentrum steht die Hochfläche des Barnims, die sich in der letzten Weichsel-Eiszeit gebildet hat. Man wohnt nicht im, sondern "auf dem Barnim".
Im Naturpark Barnim reiht sich See an See. Die drei Rinnenseen Wandlitzsee, Rahmer- und Lubowsee führen in das Tal der Briese. Auf den weiten Feldern findet man von Bäumen umstandene Sölle. Das sind mit Wasser angefüllte Vertiefungen im Acker, deren Ursprung in großen Toteisbrocken der letzten Eiszeit liegt. Sie werden auch die "Augen der Landschaft" genannt und sind Lebensraum für Unke, Molch und Wasserfrosch. Die vom Aussterben bedrohte Rotbauchunke ist das Wappentier des Naturparks.
Mehr als die Hälfte der Fläche des Naturparks ist von großen Waldgebieten bedeckt. Zum Naturpark Barnim gehören das Biesenthaler Becken, das Wandlitz-Prendener Seengebiet und der Oder-Havel-Kanal. Weitere Informationen zum Naturpark Barnim unter www.barnim-naturpark.de oder www.np-barnim.de

Link zur interaktiven Karte: www.barnim-naturpark.de/karte/