Peitz

Peitz ist bekannt für sein ehemaliges Hüttenwerk, in dem jetzt ein Hüttenmuseum untergebracht ist und für seine Karpfenteiche. 

Im Mittelalter dienten die Teiche dem Schutz der Burg, vom Markgrafen von Meißen im 13. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert zur Festung ausgebaut. Heute ist nur noch die Magazinbastion erhalten. Peitz besitzt einen historischen Altstadtkern. Im Rathaus am Markt aus dem Jahre 1804 befindet sich eine Tourismusinformation.

Das brandenburgisch-preußische Eisenhüttenwerk Peitz wurde 1550 gebaut. Ab 1567 wurde hier Eisen gegossen und als Rohstoff diente der einheimische Raseneisenstein der 25 bis 35 Prozent reines Eisen enthielt. Das Werk belieferte die brandenburgisch-preußische Armee und die Festungen des Landes mit Kanonenkugeln. Am Anfang des 19. Jahrhunderts hatte das Werk seine Blütezeit. 1858 wurde der Hochofen in Peitz niedergefahren. In der Hochofenhalle ist seit 1973 das Hüttenmuseum untergebracht. Mehr zum Hüttenmuseum in Peitz können Sie unter www.technikmuseen.de erfahren. Die Silhouette des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde ist in Peitz allgegenwärtig. 

Das 1.000 ha große Teichgebiet in Peitz zählt zu den größten Europas und wird von einem Fischereibetrieb bewirtschaftet. Bereits im 15.Jahrhundert hatte Franziskanermönche hier Teiche ausgehoben, die sie mit einem Kanal von der Spree bewässerten. Im August findet das Fischerfest zum Anfischen statt. In den Gaststätten des Ortes und der Umgebung können Sie die frisch geangelten Fische genießen und bei Kahnfahrten oder Radwanderungen die Natur mit einer reichen Flora und Fauna erleben. Peitz liegt am Ostrand des Spreewaldes. Die natürliche Landschaft wurde in den letzten Jahren vor allen durch Tagebaue und Kraftwerk stark verändert.

Die Internetseiten vom Amt Peitz, wo auch mehr zur Umgebung von Peitz nachgelesen werden kann, finden sie unter der Adresse: www.peitz.de.