Das Oderbruch

Ausflugsziele im Oderbruch

Letschin und Große Neuendorf
Entlang der alten Trasse der Oderbruchbahn verläuft heute der 142 km lange Oderbruchbahn-Radwegwww.seenland-oderspree.de/Media/Touren/Oderbruchbahn-Radweg

 

Adonisröschen an den Oderhängen im Lebuser Land

Fort Gorgast erbaut von 1883-1889. Außenfort der einstigen preußischen Festung Küstrin.
www.fort-gorgast.de
www.oderbruch-blog.de

Ruinen der Altstadt und Festung Küstrin in Polen www.kuestrin.de

Bockwindmühle Wilhelmsaue
letzte funktionstüchtige Bockwindmühle im Oderbruch

 

Das Oderbruch erstreckt sich von der Stadt Oderberg und Bad Freienwalde im Norden bis Lebus im Süden. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das Bruch regelmäßig zweimal im Jahr überflutet, so dass die fruchtbaren Flächen nicht bewirtschaftet werden konnten. Nur die höher gelegenen Orte wie Oderberg, Bad Freienwalde, Wriezen, Seelow und Lebus boten den Menschen in dieser Zeit Schutz.  Ab 1747 ließ Friedrich der Große das Oderbruch  entwässern und die Oder erhielt ein neues, begradigtes Flussbett. 60 km wurden eingedeicht und Sumpfgebiete trockengelegt. Aus sumpfiger Wildnis wurde eines der fruchtbarsten Ackerbaugebiete und Kolonisten aus den aus den umliegenden Ländern unter Zusicherung von Religionsfreiheit und Freiheit von Leibeigenschaft angeworben und im Oderbruch angesiedelt. Die bisher einzige Erwerbsquelle, die Fischerei, wurde durch Ackerbau, Gemüseanbau, Tierzucht, Korbflechterei und Wollspinnerei bereichert.

Der Anschluss der Region an das Eisenbahnnetz hatte einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Folge. 

Trotz der Eindeichung kam es auch in den folgenden Jahren immer wieder zu großen Hochwasserkatastrophen und Dammbrüchen.  1997 konnte ein Deichbruch im letzten Moment noch verhindert werden.

 

Für das Oderbruch typisch sind die Loose, einzeln oder in Gruppen stehende Gehöfte außerhalb der Dörfer, die nach 1821 mit der Aufteilung des Gemeindebesitzes entstanden. Die Kunst-Loose-Tage im Oderbruch mit offenen Ateliers und Werkstätten werden jedes Jahr im Mai durchgeführt. 2017 vom 26.5.-28.5.  Ausführlicher siehe www.kunst-im-oderbruch.de 



 

Heute ist das Oderbruch mit seinen zahlreichen Oderarmen und Seen sowie den Trockengebieten idealer Lebensraum für eine artenreiche Tierwelt. Eine botanische Besonderheit bietet das Naturschutzgebiet "Pontische Hänge" bei Mallnow (Lebus) mit den Hängen voller Adonisröschen im Frühjahr. Das Oderbruch ist auch Durchzugs- und Rastgebiet zahlreicher Vogelarten. 

Mehr Informationen zum Tourismus und sehenswerten Ausflugszielen siehe www.oderbruch-tourismus.de

Kulinarische Tipps im Oderbruch

Fotos Stefan Hessheimer

Koch und Kunst
Galerie im Oderbruch, Letschin OT Groß Neuendorf
Kochkurse und Fotokurse www.kochundkunst.de
Anglerheim Lebus
 
Oderstraße 19, 15326 Lebus, Tel. 033604 - 5691
Empfehlung von Slow Food Convivium Barnim-Oderland
www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/barnim_oderland/genussfuehrer
Fischereihof Schneider, Küstriner Vorland
Der Fang wird frisch direkt verkauft oder in der eigenen Räcuerei veredelt.
www.fischereihof-kuestrin.de

Quappen - ein Dorschartiger Fisch. Ab Dezember bis Mitte März steht diese Delikatesse in den Gasthäusern des Oderbruchs immer öfter auf der Speisekarte.
www.oderbruch-blog.de

Oderbuch Hof in 15328 Alt Tucheband
produziert und verkauft werden Produkte von den Bienen und Ziegen, Eier sowie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Kräuter saisonfrisch.  www.oderbruch-hof.de
Das Gänseblümchen im "Theater am Rand" 
www.gaensebluemchengasthof.de 16259 Zäckeriker Loose
Gekocht nach nach vorheriger Vereinbarung  

Bio-Café in Oderberg cafe-hier-und-jetzt.de